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"Ich weiß einen Stern, auf dem immer Tag ist - den will ich über die Erde tragen"

Else Lasker-Schüler, 1869 in Wuppertal geboren, zog es schon als Jungverheiratete nach Berlin. In ihrem kleinen Atelier zeichnete und malte sie und schrieb ihre ersten wundervollen Verse. Else Lasker-Schüler ist eine der markantesten Erscheinungen im literarischen Gefüge ihrer Zeit. In ihrem Leben begegnen sich Überschwänglichkeit und Schwermut, Hingabe, Traumverlorenheit und Alltagsmisere.
Gottfried Benn nannte sie „die größte Lyrikerin, die Deutschland je besaß“.
Ihre Vision von Liebe und Versöhnung ist groß und zeitlos. Ihr umfassendes Werk zeigt auf die Wunden der Geschichte und die Leiden des jüdischen Volkes. Else Lasker-Schüler träumte von der Vereinigung der Juden, Christen und Muslime in einer phantastischen Symbiose. Zwei Jahre vor ihrem Tod 1945 erschien ihr Gedichtband „Mein blaues Klavier“, ein leidenschaftliches Plädoyer für Toleranz und Humanität.
Die Veranstaltung, die mit einer Lesung der Rezitatorin Annegret Arndt eröffnet wird, gibt einen Einblick in Biographie und Werk dieser außergewöhnlichen Frau.

Referentin: Annegret Arndt, Dozentin und Rezitatorin, Isernhagen

Zeit: 04. Juni 2005, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Ort: Ev. Heimvolkshochschule Rastede

Leitung: Margarethe Schöbel, Dr. Andrea Schrimm-Heins

Kosten: 25 EUR (inkl. Verpflegung)

Anmeldeschluss: 25. Mai 2005

In Kooperation mit der Ev. Büchereiarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg



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