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Kunst in der Kirche - in Spannung zwischen Schmuck und Kultus

Spätestens seit der Aufklärung haben wir im Protestantismus verlernt, Kunst und Religion zusammenzudenken. Die „Schmuckmöblierung" der Kirchen wird heute weitgehend museal betrachtet und nicht in ihrer theologischen und symbolischen Wertigkeit, und sie wird nicht mehr von der Gemeinschaft betrachtet, sondern jeweils individuell.

Alexander Röder, der Leiter des Kirchlichen Kunstdienstes in Hamburg nimmt dieses Zusammendenken von Kunst und Religion neu auf.

Wie kann Kunst überhaupt auf den Symbolgehalt des Kirchenraumes bezogen sein? Welche Kunst ist im jeweiligen Kirchenraum angemessen?

Mit diesen leitenden Fragestellungen sollen Kunstausstellungen in der "modernen" Bloherfelder Kirche und der "alten" Kirche in Ohmstede besucht werden.

Referent: Alexander Röder, Leiter des Kirchlichen Kunstdienstes Hamburg

Zeit: Mittwoch, 15. September 2004, 9 bis 16 Uhr

Beginn: um 9 Uhr an der Ohmsteder Kirche, Butjadinger Str., Oldenburg

Leitung: Tessen von Kameke, Pfarrer; Hartmut Schwartz, Pfarrer

Kosten: 10 EUR (inkl. Mittagessen)

Mitfahrgelegenheiten werden organisiert!

Anmeldeschluss: 31. August 2004

In Kooperation mit der Pfarrerfortbildung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg und dem Arbeitskreis Kirchenpädagogik


Informationen zu den Ausstellungen:

Grafiken von Manessier und Rouault in der Bloherfelder Kirche in Oldenburg

Alfred Manessier (1911-1993) mit Werken aus dem Thémes de Pâques (1949) und Georges Rouault (1871-1958), mit Bildern aus dem Miserere-Zyklus.

Ausstellungseröffnung
am Tag des Offenen Denkmals am 12. September 2004 nach dem Gottesdienst.

Ausstellungszeiten
14. September bis 05. Oktober 2004 jeweils dienstags bis samstags, 16.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Bloherfelder Kirche, Bloherfelder Straße 170

Weitere Informationen auch in den Kirchengemeinden. In Kooperation mit dem Arbeitskreis Kirchenpädagogik, der Pfarrerfortbildung der Ev.-luth. Kirche Ev.-luth. Kirchengemeinde Eversten-Bloherfelde, Ev.-luth. Kirchengemeinde Ohmstede.


GRAFIKEN DER KLASSISCHEN MODERNE IN DER OHMSTEDER KIRCHE

Werke der klassischen Moderne – Barlach, Beckmann, Corinth, Dix, Janthur, Picasso, Rohlfs u. a. – aus der Graphothek des Kirchlichen Kunstdienstes Hamburg.

Ausstellungseröffnung
Am Tag des Offenen Denkmals am 12. September 2004 nach dem Gottesdienst.

Ausstellungszeiten
12. September 2004 bis 11.00 bis 18.00 Uhr 14. September bis 05. Oktober 2004 Dienstag bis Sonntag, 16.00 bis 18.00 Uhr

Obwohl alle Künstler den Geist Gottes thematisieren, variiert die Art des Zugangs und der Darstellung z. T. erheblich. Wo Janthur den Menschen in den Mittelpunkt stellt, wagt Rohlfs den Sprung ins Metaphysische: Er will das Unsichtbare sichtbar machen: den Geist Gottes über den Wassern. Picasso hingegen findet zurück zu einem biblischen Symbol für den Geist Gottes in der Freiheit der Taube.

Weitere Informationen auch in den Kirchengemeinden. In Kooperation mit dem Arbeitskreis Kirchenpädagogik, der Pfarrerfortbildung der Ev.-luth. Kirche Ev.-luth. Kirchengemeinde Eversten-Bloherfelde, Ev.-luth. Kirchengemeinde Ohmstede.
  


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