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Dienstag, 5. November 2019

„Karl Barth-Jahr 2019. Gott trifft Mensch“

Nov - 6 Karl Barth

Ausstellungseröffnung, Vortrag und Gespräch
Foyer der Universitätsbibliothek, Uhlhornsweg, Oldenburg
Beginn: 18.30 Uhr

Wanderausstellung, erarbeitet vom Reformierten Bund

Mit Bildern, erläuternden Texten und Zitaten gibt die Ausstellung einen Einblick in das herausfordernde Leben und das theologische, kirchliche und politische Handeln Karl Barths, einem der herausragendsten und bedeutendsten Theologen des vergangenen Jahrhunderts.

„Schweizer! Ausländer! Hetzer! Friedestörer!“ So hatte sich Karl Barth selber in einem Brief, am 23. Januar 1923, an seinen Freund Eduard Thurneysen bezeichnet. Auf 16 Tafeln werden wichtige Entscheidungen aus dem Leben Karl Barths dargestellt, genauso wie die theologischen „Neins!“ , die mit seiner Theologie verbunden sind - diesen „Neins!“ , denen immer das „Ja!“ Gottes zu seinen Geschöpfen, den Menschen, uneinholbar vorausgeht.

In dieser Ausstellung kann man sich einen wunderbaren ersten Eindruck verschaffen, wer dieser Mann war und warum seine Theologie bis heute herausfordert und polarisiert? Es geht also in dieser Ausstellung um Denkanstöße, Impulse und Anregungen die einladen möchten, das Gespräch zu Karl Barth und über seine Theologie anzuregen.

Die entscheidende Aufgabe des Karl Barth-Jahres, das 2019 begangen wird und für das die Ausstellung ein Baustein ist, liegt nicht in dem notwendigen Blick zurück, auf die Entscheidungen Barths, sondern in der Beantwortung der Frage, wie wir uns heute von Gottes Wort herausrufen lassen in unseren Fragen und Nöten, in unserem Streit um Recht und Gerechtigkeit, um Frieden und Heil, in dieser auseinanderbrechenden Welt. „Immer neu mit dem Anfang anfangen“ , darum wird es im Karl-Barth-Jahr 2019 gehen.

Anschließend, um 19.30 Uhr im BiS-Saal der Universität, Uhlhornsweg, Oldenburg

„Gott, der ganz Andere. Karl Barth revisited“

Vortrag und Gespräch anlässlich des 50. Todestages des Schweizer Theologen

Als sich die Kirche beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges dazu hergab, im Namen Gottes die Waffen zu segnen, war für Barth klar, dass dieser Gott der Kirche nichts mit dem Gott des christlichen Bekenntnisses zu tun hat. Gott ist keine willfährige Hilfestellung für die religiöse Selbstinterpretation des Menschen und der von ihm veranstalteten Geschichte. Er sah sich dazu gedrängt, die Kirche ganz neu an die Gottesfrage zu erinnern und sie dabei konsequent auf das biblische Zeugnis zu verweisen. Damit hat er die Theologie insgesamt eine neue Perspektive eröffnet.

Nov - 5 Michael Weinrich
Referent:
Prof. Dr. Michael Weinrich, Theologe, Ruhr-Universität Bochum

Kooperation: Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

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