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Donnerstag, 30. März 2017

Diaspora in der frühen Neuzeit (/Reformation) - Migrationsbewegungen protestantischer Minderheiten

Vortrag
BIS-Saal, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Beginn: 19.30 Uhr

Über die Migrationsbewegungen protestantischer Minderheiten in der frühen Neuzeit spricht der Berliner Historiker Prof. Dr. Alexander Schunka. Der Vortrag setzt die Vortragsreihe „Diaspora – Heimat, Fremde, Lebensmodelle" fort, die die Arbeitsstelle „Interkulturelle Jüdische Studien" der Universität gemeinsam mit dem Leo-Trepp-Lehrhaus ausrichtet.

Leo Trepp Lehrhaus - Programm 2017

Vor dem Hintergrund aktueller Debatten um Flucht und Migration wird oft übersehen, dass auch das vormoderne Europa durch Mobilität geprägt war. Eine besondere Rolle spielten Wanderungsbewegungen religiöser und konfessioneller Minderheiten, vor allem seit der Reformationsepoche. In seinem Vortrag gibt Schunka Beispiele dafür, warum und wie diese Gruppen migrierten. Wie unterschied sich ihr Wanderverhalten von dem anderer Gruppen und wie wurden sie unter vormodernen Bedingungen aufgenommen und integriert? Schunka beleuchtet auch, wie sich über größere geographische Distanzen hinweg spezifische Formen von Diaspora ausprägen konnten.

Mrz-30 Prof. Dr. Alexander Schunka

Referent: Prof. Dr. Alexander Schunka lehrt seit 2015 Geschichte der Frühen Neuzeit am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind die europäische Kultur- und Religionsgeschichte sowie die Historische Migrationsforschung

Kooperationspartner:
- Jüdische Gemeinde zu Oldenburg e.V.
- Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg
- Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
- Ev. Kirchenkreis Oldenburg
- Forum St. Peter

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