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Donnerstag, 24. November 2016

Nov-24 Martin Buber   Martin Buber – Christliche Rezeption

Vortrag und Diskussion
Bibliothekssaal, Carl von Ossietzky-Universität, Uhlhornsweg 49-55, Oldenburg
Beginn: 19.30 Uhr

Der Religionsphilosoph Martin Buber (1979-1965) gilt als Pionier des jüdisch-christlichen Gesprächs. Zweifellos ist es ihm gelungen, wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs eine Brücke zum Christentum insbesondere in Deutschland zu schlagen. Buber steht für ein überraschend anschlussfähiges Judentum, das mit den Denkgewohnheiten des abendländischen Christentums zutiefst verwandt ist. Doch wird Buber, der sich selbst als einen ‚atypischen Menschen' bezeichnet, damit gleichsam die Rolle eines Schutzjuden aufgedrängt, indem er ein Bild repräsentiert, das bis heute innerhalb des Judentums recht umstritten ist? Der Vortrag von Michael Weinrich bietet Ansätze für eine spannende und offene Diskussion.

Martin Buber war von 1924 bis 1933 Lehrbeauftragter und schließlich Honorarprofessor für jüdische Religionslehre und Ethik an der Universität in Frankfurt/Main. Nach der Machtübernahme Hitlers 1933 war ihm die Berufsausübung verwehrt. 1938 konnte er aus Deutschland nach Israel fliehen, dort lehrte er bis 1951 Anthropologie und Soziologie an der Hebräischen Universität von Jerusalem. 1955 beteiligte sich Buber – unter anderem neben Hannah Arendt – in New York an der Gründung des Leo Baeck Instituts, einer Dokumentations- und Forschungsstätte für die Geschichte der deutschsprachigen Juden.

Nov-24 Dr. Michael Weinrich
Referent: Dr. Michael Weinrich, Reformierter Theologe, Bochum

Kooperationspartner: Leo Trepp-Lehrhaus, Oldenburg

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