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Donnerstag, 6. Oktober 2016

Leder, Samt und Goldfiligran – Gesangbücher als Kulturgut

Ausstellungseröffnung
Johannes a Lasco Bibliothek, Kirchstr. 22, Emden
Beginn: 19.30 Uhr

Flyer zur Veranstaltungsreihe „Lobpreis und Protest“ (pdf)

Okt-6 Ausstellungseröffnung Leder, Samt und Goldfiligran – Gesangbücher als KulturgutDie Reformation war eine Singbewegung. Eine wesentliche Folge war daher die Entstehung neuen Liedguts. So gelangten die Inhalte reformatorischer Bestrebungen in die Gottesdienste, an das Volk, auf die Straßen. Die Lieder transportierten Theologie und Frömmigkeit, zugleich aber auch (kirchen-)politischen Protest. Manches Gesangbuch wurde so zu einem Spiegel seiner Zeit. Welche musikalischen Manifestationen der Reformation sind in der Nordwestregion erhalten geblieben?

Okt-6 Ausstellungseröffnmung Leder, Samt und Goldfiligran – Gesangbücher als Kulturgut 2Mit der Johannes a Lasco Bibliothek hat die Ausstellung einen Raum gefunden, der selbst Geschichte erzählt: Die Große Kirche, ehemals größte Kirche in der Stadt Emden, wurde im Verlauf des Zweiten Weltkrieges durch einen Bombenangriff zerstört. Der Chor aus dem 15. Jahrhundert blieb nach dem Krieg als Ruine und Mahnmal stehen und wurde zwischen 1992 und 1995 in einen Bibliotheksneubau integriert. Als international anerkannte Forschungsstätte für den reformierten Protestantismus beherbergt die Johannes a Lasco Bibliothek eine einmalige Spezialbibliothek für den genannten Bereich.

Die Ausstellung ist bis zum 23. Dezember zu sehen.

Verantwortlich:
- Pfarrerin Brigitte Gläser, Akademie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
- Beate Besser, Landeskirchenmusikdirektorin der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Kooperationspartner:
- Johannes a Lasco Bibliothek, Emden
- Ev.-Luth Kirchengemeinde und Landrichterhaus Neustadtgödens
- Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Gefördert vom Projekt „Freiheitsraum Reformation" der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Kontaktaufnahme



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