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Dienstag, 10. Mai 2016

Warum Unsterbliches sterben muss: Über Nietzsches These vom Tod Gottes

Vortrag
St. Lamberti-Kirche, Markt 17, Oldenburg
Beginn: 19.30 Uhr

Flyer zur Veranstaltungsreihe (pdf)

„Gott ist tot", behauptete Friedrich Nietzsche (1844-1900). Nietzsche gilt als einer der Wegbereiter des Existenzialismus. Wie hat seine Art des Denkens, seine Weltanschauung uns geprägt?

Mai-10 Prof. Dr. Volker GerhardDamit beschäftigt sich Dr. Volker Gerhardt, Professor für Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin, in seinem Vortrag, über den er sagt: „Nietzsches zunächst einem Narren in den Mund gelegte, dann aber von ihm selbst in eigene Rede übernommene These vom „Tod Gottes" ist für viele zu einer Art Epochendiagnose geworden, die wie eine Tatbestandsbeschreibung der Moderne behandelt wird. Doch ehe man sich fragt, ob Nietzsche mit seiner Behauptung recht hat und ob er überhaupt etwas sagt, das philosophisch einen Sinn ergibt, hat man zu prüfen, was ihn zu seiner Behauptung bringt und wie sie im Zusammenhang seines Denkens zu verstehen ist. Dieser Prüfung ist der Vortrag gewidmet, allerdings nicht ohne abschließend zu versuchen, auch auf die Fragen nach dem Gehalt und dem Sinn der These eine Antwort zu geben."

Vier große Protestanten, die Spuren über ihre Zeit hinaus hinterlassen haben, stammen aus der Region Oldenburg: Der Psychiater und Philosoph Karl Jaspers, der neutestamentliche Theologe Rudolf Bultmann, der Schriftsteller und Verleger Peter Suhrkamp und der Literaturwissenschaftler und Bibliothekar Paul Raabe. In der Vortragsreihe „Protestantische Profile" gehen die Referentinnen und Referenten der Frage nach, wie und inwiefern die protestantische Herkunft dieser vier zu einer wichtigen Bedingung ihrer beruflichen Wege und Wirkungen werden konnte. Entlang der Denkwege von Friedrich Nietzsche und Jürgen Habermas stellen sie sich zudem der Frage, wie sich ursprünglich religiöse Perspektiven in Horizonte modernen Denkens verwandelt haben.

Referent: Prof. Dr. Volker Gerhardt, Humboldt-Universität Berlin

Kooperationspartner:
- Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
- Karl Jaspers Gesellschaft
- St. Lamberti-Kirche Oldenburg
- Landesbibliothek Oldenburg

Kontaktaufnahme



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