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Mittwoch, 11. Mai 2016

„Berg Fidel – Eine Schule für alle“ (Regie: Hella Wenders, D. 2011)

Dokumentarfilm und Diskussion
Cine k, Bahnhofstr. 11, Oldenburg
Beginn: 19.00 Uhr

Mai-11 Film Berg FidelWenn Kinder nicht von klein auf lernen, dass die Menschen verschieden sind, wann dann? Diese Frage ist der Ausgangspunkt zu dem Film „Berg Fidel" von Hella Wenders, Nichte des großen Regisseurs Wim Wenders. An der inklusiven Grundschule „Berg Fidel" gehören alle dazu: ob hochbegabt oder lernschwach, geistig oder körperlich beeinträchtigt. Im Film kommen die Kinder zu Wort – drei Jahre lang hat Wenders vier Kinder hat an der Schule beobachtet, an der ihre Mutter als Lehrerin arbeitet. „Anita ist Tochter eines Asylbewerbers aus dem Kosovo, hat Probleme mit dem Lernen und lebt unter der ständigen Sorge, dass die Aufenthaltsgenehmigung der Familie nicht verlängert wird. David und Jakob sind Brüder, letzterer leidet am Down-Syndrom, verständigt sich mit einem Sprachcomputer, vor allem aber der Hilfe seiner Klassenkameraden, die ihn verstehen und „übersetzen" können. David ist hochintelligent, hat aber schwere Sehprobleme, malt dennoch komplizierte Bilder und komponiert erstaunliche Melodien am Flügel. Lucas schließlich träumt trotz seiner Lernschwäche von einer Karriere als Landwirt, für die er sich besonders um gute Noten bewirbt.

Die Kinder liefern bemerkenswert klarsichtige Kommentare über sich, ihre individuellen Probleme und die Vorteile ihres großen, freien Schulsystems ab. Hier wird nicht nur streng gelernt, nicht stur gepaukt, sondern auch gebastelt, gespielt, das Miteinander geübt. Diskussionen über den Unterrichtsstoff gehören ebenso dazu wie Gespräche über Gerechtigkeit oder die Frage was es bedeutet, anders zu sein", sagt Michael Meyns in seiner Filmkritik auf www.programmkino.de. „Ein Plädoyer für die Gesamtschule, aber eines, das alle fünf Sinne beisammen hat und ein Weltbild im Herzen, in dem Zusammenhalt im Mittelpunkt steht", urteilt die Süddeutsche Zeitung über „Berg Fidel".
(www.bergfidel.wfilm.de)

Referentin: Hella Wenders, Regisseurin

Karten: 8,- / erm. 6,50
Vorverkauf: www.cine-k.de, Tel.: 0441 / 248 96 46

Leitung: Uwe Fischer, Ev. Akademie Oldenburg

Kooperation: Cine k

Logo Oldenburger InklusionswocheDiese Veranstaltung ist ein Teil der Oldenburger Inklusionswoche 2016. Die Inklusionswoche nimmt Bezug auf den Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai und findet vom 9.5.16 bis zum 14.5.16 statt. In diesem Zeitraum organisiert in Oldenburg das „Aktionsbündnis 5. Mai", bestehend aus Betroffenen, Selbsthilfevereinigungen, Verbänden und Institutionen, eine Vielzahl von Veranstaltungen. Von der Diskussionsrunde, bis zur Tanzperfomance ist alles dabei. In diesem Jahr zieht sich das Motto „Einfach für alle – Gemeinsam für eine barrierefreies Oldenburg" als roter Faden durch die Woche. Die Demonstration anlässlich des Protesttages beginnt am 13. Mai um 16:30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz, von dort werden wir gemeinsam zum Schlossplatz ziehen.

Das Programm ist an den üblichen Auslagestellen in Oldenburg erhältlich.
Sie können es sich auch hier herunterladen, allerdings ist die Datei recht groß: Programmheft der Inklusionswoche (pdf, 6 MB)

Weitere Informationen unter www.oldenburg.de/inklusion

Kontaktaufnahme



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