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Donnerstag, 26. November 2015

Jüdische Tradition in der dritten und vierten Generation

Vortrag

Synagoge, Leo-Trepp-Str. 17, Oldenburg
Beginn: 19.30 Uhr

„Jüdische Traditionen in der dritten und vierten Generation: Das Beispiel jüdischer MigrantInnen aus der ehemaligen Sowjetunion" – zu diesem Thema referiert die jüdische Studentin Liana Kotliar vom Ernst Ludwig Ehrlich-Studienwerk in Berlin auch aus persönlicher Sicht in der Oldenburger Synagoge. Der Vortrag ist Teil der Reihe „Generation – Tradition – Familie" des Leo-Trepp-Lehrhauses und der Interkulturellen Jüdischen Studien der Universität Oldenburg. In dem Vortrag geht es um den Weg und den Wandel jüdischer Traditionszusammenhänge vom letzten Jahrhundert bis zur Gegenwart. Anhand des Beispiels ihrer eigenen Familiengeschichte beleuchtet Kotliar die verschiedenen Rezeptionsprozesse jüdischen Glaubens vor, während und nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Sie betrachtet einzelne Lebensgeschichten und Glaubenszeugnisse, die für die jeweilige Zeit stehen, sich deutlich voneinander unterscheiden und trotzdem ein gemeinsames Familienbild prägen. Insbesondere analysiert Kotliar die Rolle Deutschlands als Zufluchtsort für jüdische MigrantInnen aus der ehemaligen Sowjetunion ab 1991 sowie die Problematik für neu entstandene jüdische Gemeinden in Deutschland und der jüngsten jüdischen Generation.
Liana Kotliar ist in Litauen geboren und 1998 nach Deutschland immigriert. An der Universität Münster erwarb sie den Bachelor-Abschluss in Biologie und Deutsch, derzeit studiert sie im Master of Education mit dem Ziel Gymnasiallehramt. Neben ihrem Studium arbeitet sie für die jüdische Studentenorganisation Hillel in Nordrhein-Westfalen.

Mehr Informationen unter www.juedischegemeinde-zu-oldenburg.de/leo-trepp-lehrhaus.html und www.uni-oldenburg.de/js

Der Eintritt ist frei.

Referentin: Liana Kotliar, Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk, Berlin

Veranstalter: Leo-Trepp-Lehrhaus, Oldenburg

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