Inhalt Rechts

Rechte optische Spalte

Inhalt Mitte

Hauptinhalt

.

 

Freitag, 27. - Sonntag, 29. November 2015

ForumBibelRastede

Dem Tod nicht das letzte Wort lassen - Auferstehung!

Evangelisches Bildungshaus, Mühlenstr. 126, Rastede
27. November, 16.30 Uhr - 29. November 2015, 13.30 Uhr

"Der Tod ist verschlungen in den Sieg, Tod, wo ist dein Sieg, Tod, wo ist dein Stachel?", schreibt Paulus im 1. Korintherbrief (Kap. 15) in den fünfziger Jahren des ersten Jahrhunderts, einer Periode, in der Chaos herrschte im Römischen Reich. Seine Worte gelten als Ur-Dogma des Christentums. Zu jener Zeit ist die Verstrickung der Menschen im Weltsystem der Römer, das bei Paulus "Sünde" heißt, aufgelöst. Griechen und Juden, die sich überall in den Städten des Orients gegenseitig umbrachten, finden sich in der messianischen Gemeinde. Die Kraft der Sünde, die Thora als Abgrenzung, ist gebrochen. Der auferstandene Messias Jesus in der messianischen Gemeinde ist der Sieg über den Hass. Daran glaubte Paulus fest.

Ausgehend von seiner Betrachtungsweise und seinem Glauben fragen wir: Auferstehung - was ist das überhaupt? Im ForumBibelRastede versuchen wir, der Zuversicht des Paulus auf die Spur zu kommen und stellen uns auch provokativen Denkansätzen.

Referent_innen:
- Gerhard Jankowski, Pfarrer, Autor, Bonn, u.a. Mithrsg. der Zeitschrift "Texte & Kontexte"
- Bärbel Fünfsinn, Musikerin und Theologin, Hamburg

Gerhard Jankowski (78) wurde in Masuren geboren und ist 1945 im Alter von acht Jahren mit seiner Familie nach Köln-Libur gekommen. Nach dem Abitur in Köln-Porz studierte er Theologie und übernahm danach dann eine Pfarrstelle in Köln. Auch in Siegburg an der Auferstehungskirche war Jankowski Pfarrer. Seine letzte berufliche Station war in Bad Breisig, bevor er 1999 in den Ruhestand ging. Als Vereinsvorsitzender der Ökumenischen Initiative für Sankt Augustin, Siegburg und Troisdorf ist er überzeugt, dass es eine Alternative zur Sterbehilfe gibt. "Ich habe keine Angst vor dem Sterben, hätte jedoch möglicherweise große Angst vor den Schmerzen, die ich in meiner Zeit als Pfarrer oftmals bei Menschen mit schweren Krebserkrankungen miterleben musste", sagt Gerhard Jankowski. "Vor 20, 30 Jahren war es für mich sehr schwer, Besuche auf einer Krebsstation zu machen und mit den unter Schmerzen stöhnenden Menschen dort zu reden. Heutzutage ist die Medizin in der Lage, den Sterbenden die Schmerzen zu nehmen."

Bärbel Fünfsinn war während des Studiums zum ersten Mal in Lateinamerika, seither hat die Liebe zu dieser Region sie nicht mehr losgelassen. Sie war Lateinamerikareferentin der ev. Kirche in Norddeutschland und hat, so sagt sie selbst "manches über die Lebensbedingungen und die Hoffnungen" der Menschen dort kennengelernt. Sie ist Mitherausgeberin des aktuellen Buches "Briefe eines langen Abschieds" mit Briefen, E-Mails und literarischen Texten von Benita Joswig, die sich darin mit ihrem Sterben auseinandersetzt.

Das Programm auf einen Blick:

Freitag, 27.11.2015

16.30Ankommen/Kaffee
17.15Begrüßung, Vorstellung, Einstimmung
18.00Abendessen
19.00"Ich glaube an ... die Auferstehung der Toten ..."
Ein Gespräch zum Glaubensbekenntnis

 

Samstag, 28.11.2015

08.00Frühstück
09.00Andacht
09.30Auferstehung der Toten gibt es nicht
- Bibelarbeit mit Gerhard Jankowski
11.00Pause
11.30Weiterarbeit in Kleingruppen
12.00Gespräch im Plenumn
12.30Mittagessen
14.00Kaffee
15.00Die Auferstehung des Messias aus den Toten
- Bibelarbeit mit Gerhard Jankowski
1. Kor. 15, 1-11 und Lk. 24, 1-12
16.30Pause
17.00Gespräch im Plenum: offene Fragen
18.00Abendessen
19.00Konzert und gemeinsames Singen
- mit Bärbel Fünfsinn

 

Sonntag, 29.11.2015

08.00Frühstück
09.00Gottesdienst
10.00Neues Leben - endlich Mensch
- Bibelarbeit mit Gerhard Jankowski
1. Kor. 15, 35-49 und Offb. 21, 1-5
11.30Pause
12.00Abschlussrunde
12.30Mittagessen

 

Anmeldeschluss: 5. November 2015

Kontaktaufnahme



.