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Dienstag, 27. Oktober 2015

Moses Mendelssohn und die jüdische Aufklärung

Textcollage
Karl-Jaspers-Haus, Unter den Eichen 22, Oldenburg
Beginn: 19.30 Uhr
Flyer zur Veranstaltungsreihe mit allen Terminen (pdf)

In der Reihe „Religion und Philosophie in Deutschland. Porträts von Luther bis Heine" führen Textcollagen durch die Galerie religiöser und säkularer Denker in Deutschland. Im Mittelpunkt der heutigen Veranstaltung steht Moses Mendelssohn (1729-1786). Er war einer der bedeutendsten Philosophen der Aufklärung und gilt als Wegbereiter der jüdischen Aufklärung, der Haskala. Für Mendelssohn gab es ein oberstes Ziel: Bildung und die uneingeschränkte Gedanken- und Redefreiheit. Ihm selbst hatten die Eltern trotz eigener Entbehrungen den Schulbesuch ermöglicht, wo schnell erkannt wurde, dass er hochbegabt war. Über Gotthold Ephraim Lessing lernte er Friedrich Nicolai kennen und arbeitete für dessen einflussreiche Zeitschrift „Briefe, die neueste Literatur betreffend". In dieser Rolle wurde Mendelssohn zu einem wichtigen Kritiker der neu entstehenden deutschen Literatur. Wie sehr er die Aufklärung in Deutschland und die jüdische Aufklärung im Besonderen geprägt hat, zeigt PD Dr. Cord Berghahn in seinem Referat, begleitet von der Schauspielerin Diana Ebert. Die deutsch-jüdische Aufklärung ist einer der Forschungsschwerpunkte Berghahns, der unter anderem Sprecher des Wissenschaftlichen Beirats der Moses Mendelssohn-Stiftung zur Förderung der Geisteswissenschaften in Dessau ist.

Referent_innen: PD Dr. Cord Berghahn, Präsident der Lessing-Akademie Wolfenbüttel, Diana Ebert, Schauspielerin, Staatstheater Oldenburg

Veranstalter: Akademie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Karl-Jaspers-Gesellschaft, Carl von Ossietzky Universität, St. Lamberti-Kirche Oldenburg
Eintritt frei

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