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Erinnern - Weil Vergangenheit nicht unwiderruflich ist

Tagesseminar

Veranstaltungsreihe "widerstehen - erinnern - befreien" (pdf)

Entgegen einer Schlussstrichmentalität, die das, was geschehen ist, (unaufgearbeitet) hinter sich lassen will, weil es doch nicht mehr zu ändern sei, vertraut christlicher Glaube auf das Versprechen Gottes: "Siehe, ich mache alles neu" (Apk 21,5). Wenn das wahr wird, dann ist auch das Vergangene nicht einfach vergangen, dann muss nichts so bleiben, wie es ist: Schuld wird vergeben, Versäumtes nachgeholt, Verwundung geheilt, Sehnsucht gestillt, Not beendet, der Tod getötet werden. Nun ist aber das Vertrauen darauf, dass Gott bei uns im Wort steht und Wort hält, keine billige Vertröstung. Vielmehr: worauf wir hoffen, das prägt unser Leben hier und heute, motiviert unser Tun und Lassen im Vorletzten. In der Hoffnung darauf, dass Gott alles neu machen wird, können wir uns - in Erinnerungs- und Trauerarbeit - der Vergangenheit stellen, muss erlittenes Unrecht nicht für immer quälen und zugefügtes Unrecht die Zukunft nicht lebenslänglich verbauen, kann Vergebung Ereignis werden und ein gnädiges Vergessen ihr folgen.

Referent/inn/en:
· Prof. Dr. Magdalene L. Frettlöh, Theologische Fakultät der Universität Bern
· Prof. Dr. Dietmar von Reeken, Institut für Geschichte der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
· Pfarrerin Anette Domke, Gefängnisseelsorge Vechta

Zeit: Samstag, 13. Juni 2015, 10 - 17 Uhr
Ort: Schlaues Haus Oldenburg, Schlossplatz 16, Oldenburg

Leitung: Dr. Andrea Schrimm-Heins
Kosten: 25,- € (inkl. Verpflegung)
Kooperation: Institut für Geschichte der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Anmeldeschluss: Freitag, 29. Mai 2015

Kontaktaufnahme



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