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„Dachdecker wollte ich eh nicht werden" – Raúl Aguayo Krauthausen

Ein persönliches Plädoyer für Toleranz und Freude am Leben
Lesung und Diskussion
Veranstaltungsflyer
(pdf)

Raúl Aguayo-Krauthausen, 1980 in Peru geboren und in Berlin aufgewachsen, sitzt aufgrund seiner Glasknochen im Rollstuhl und ist kleinwüchsig. Er weiß, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, mit Behinderten unverkrampft umzugehen, obwohl jeder zehnte Deutsche behindert ist und wir uns eigentlich an den Umgang mit jenen gewöhnt haben sollten, die nicht „normal" sind. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Raúl Aguayo-Krauthausen sieht seine Behinderung als eine Eigenschaft von vielen. Er beschreibt mit Witz und Sachkenntnis, wie sein Alltag wirklich ist und wie ein Miteinander von behinderten und noch-nicht-behinderten Menschen aussehen kann.

Er studierte Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin sowie Design Thinking an der HPI School of Design Thinking und ist zudem ausgebildeter Telefonseelsorger. Er entwickelte eine Kampagne für den „Alternativen Nobel Preis" und gründete 2004 den gemeinnützigen Verein Sozialhelden. 2005 erhielt der Verein für die Projektidee „Pfandtastisch helfen!" den 1. Preis beim Neon/smart-Ideenwettbewerb „Was fehlt in der Welt" und 2008 den Start-social-Preis der Bundesregierung. 2010 ging das aktuelle Projekt „wheelmap.org" online, eine interaktive Landkarte für rollstuhlgerechte Orte.

Sein soziales Engagement und seine mediale Präsenz machten ihn schon bald zu einem wichtigen Ansprechpartner für Journalisten, wenn es um die Belange von Menschen mit Behinderungen, Barrierefreiheit oder Inklusion geht.

Eines der jüngsten Projekte der Sozialhelden ist „Leidmedien.de", eine Internetseite für Journalistinnen und Journalisten, welche beabsichtigen, über Menschen mit Behinderungen zu berichten und die Hinweise für eine Berichterstattung aus einer anderen Perspektive und ohne Stereotype enthält.

„Was soll denn an dieser Behinderung Besonderes sein? Raúl Krauthausen ist einfach ein sehr beeindruckender Mensch mit starken Gaben. Er hat viel zu sagen und sich über seinen Rollstuhl schon lange erhoben." (Roger Willemsen)

Referent: Raúl Aguayo Krauthausen, Berlin

Zeit: Sonntag, 10. Mai 2015, 19.00 Uhr
Ort: Theater Wrede+, Klävemannstraße 16, Oldenburg

Karten: 8,- € / erm. 4,- €
VVK:
Akademie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Leitung: Susanne Jungkunz, Inklusionsbeauftragte der Stadt Oldenburg, Uwe Fischer, Ev. Akademie
Kooperation: Stadt Oldenburg, Fachstelle Inklusion

Die Lesung findet im Rahmen der Oldenburger Inklusionswoche statt (4. Mai – 10. Mai 2015). Link: https://www.facebook.com/events/929727733718147

Die Oldenburger Inklusionswoche:
Rund um den Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai organisiert ein breites Oldenburger Bündnis von Betroffenen, Selbsthilfevereinigungen, Institutionen und Verbänden Informationsveranstaltungen und Aktionen.
Die diesjährige Inklusionswoche findet von Montag, 4. Mai bis Sonntag, 10. Mai 2015 in Oldenburg statt.
Mit einem vielfältigen Programm greifen die Organisatoren das Motto des diesjährigen Protesttages auf: Begegnungen ermöglichen, sich näher kennenlernen, miteinander statt übereinander reden, Unsicherheiten im Umgang mit Anderen verlieren und Vorurteile beseitigen. Die Demonstration anlässlich des Protesttages startet am Samstag, dem 9. Mai um 11 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz.

Kontaktaufnahme



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