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„Be My Baby", Deutschland 2014, Regie: Christina Schiewe

Film und Diskussion
Nicole ist ein liebevolles, fröhliches, offenes junges Mädchen, das neugierig ist auf das Leben, auf die Liebe, auf die Welt. Aber Nicole ist nicht wie andere 18-Jährige: Nicole hat das Down-Syndrom. BE MY BABY ist nicht der erste Film, der vom Leben eines Jugendlichen mit Trisomie 21 erzählt. Von den Schwierigkeiten für Eltern und Großeltern, die dieser Alltag mit sich bringt, aber auch von der unbändigen Liebe und Zuneigung, die man zurückbekommt. Christina Schiewe aber geht in ihrem Film weiter als andere. Sie thematisiert Fragen von Sexualität und Mündigkeit, die unweigerlich mit dem Heranwachsen in den Fokus rücken. Sie zeigt Nicoles Sehnsüchte, die Sehnsüchte einer normalen 18-Jährigen. Und sie spricht ein Thema an, das gerne tabuisiert wird: Wie damit umgehen, wenn ein behinderter Mensch sich ein Baby wünscht? Bei aller Ernsthaftigkeit märchenhaft leicht erzählt, regt der Film zum Nachdenken über eigene Toleranzvorstellungen an.

BE MY BABY ist der Debütfilm von Regisseurin Christina Schiewe. Für Hauptdarstellerin Carina Kühne ist es die erste Filmrolle. Sie hat das Down-Syndrom und engagiert sich gesellschaftlich für Akzeptanz und Inklusion.

Zeit: Dienstag, 05. Mai 2015, 19.00 Uhr
Ort: Musik- und Literaturhaus Wilhelm13, Leo-Trepp-Str.13, Oldenburg

Karten: 7,- € / erm. 6,- €

Leitung: Marion Fittje, Medienbüro Oldenburg; Uwe Fischer, Ev. Akademie
Kooperation: Medienbüro Oldenburg, Cine K Oldenburg

Der Film wird im Rahmen der Oldenburger Inklusionswoche (4. Mai – 10. Mai 2015) gezeigt. Link: https://www.facebook.com/events/929727733718147

Die Oldenburger Inklusionswoche:
Rund um den Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai organisiert ein breites Oldenburger Bündnis von Betroffenen, Selbsthilfevereinigungen, Institutionen und Verbänden Informationsveranstaltungen und Aktionen.

Die diesjährige Inklusionswoche findet von Montag, 4. Mai bis Sonntag, 10. Mai 2015 in Oldenburg statt.

Mit einem vielfältigen Programm greifen die Organisatoren das Motto des diesjährigen Protesttages auf: Begegnungen ermöglichen, sich näher kennenlernen, miteinander statt übereinander reden, Unsicherheiten im Umgang mit Anderen verlieren und Vorurteile beseitigen. Die Demonstration anlässlich des Protesttages startet am Samstag, dem 9. Mai um 11 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz.

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