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„Orthodoxe Juden und das Militär in Israel“

Vortrag und Diskussion

1948 befreite Premier- und Verteidigungsminister David Ben Gorion 400 Religionsschüler von der allgemeinen Wehrpflicht, um nach der Shoah die einzigen Religionsschulen weltweit zu bewahren. Inzwischen meiden mehr als 7.500 orthodoxe Juden das Militär. Anlässlich einer Klage dagegen annullierte das Oberste Gericht das Gesetz der Freiwilligkeit orthodoxer Juden. Das Gesetz soll erst 2017 implementiert werden und sieht dann Haftstrafen gegen säumige Orthodoxe vor. Gleichzeitig setzen radikale Orthodoxe gemäßigte Orthodoxe unter Druck, die freiwillig Militärdienst leisten.

Igal Avidan ist israelischer Journalist und Buchautor. 1962 in Tel Aviv geboren, studierte er Englische Literatur und Informatik in Ramat Gan sowie Politikwissenschaft in Berlin. Dort lebt und arbeitet er seit 1990 als freier Journalist für verschiedene israelische Zeitungen, sowie als freier Autor und Kolumnist zum Thema Nahost u. a. für den Deutschlandfunk, den NDR, die Süddeutsche Zeitung, Der Tagesspiegel und Die Welt. Darüber hinaus referiert er für verschiedene deutsche Organisationen wie die Bundeszentrale für Politische Bildung, die Deutsch-Israelische- und Christlich-Jüdische-Gesellschaft.

"Israel. Ein Staat sucht sich selbst" (Diederichs 2008) ist Igal Avidans erste Buchveröffentlichung.

Hier ein link zu den aktuellsten Veröffentlichungen
http://de.qantara.de/inhalt/interview-mit-der-juedischen-autorin-judith-katzir-eine-familiensaga-zwischen-tel-aviv-und gaza

Referent: Igal Avidan, Journalist, Israel / Deutschland

Zeit: Dienstag, 23. September 2014, 19.00 Uhr
Ort: Altes Gymnasium Oldenburg, Theaterwall 11

Leitung: Brigitte Gläser, Pfarrerin, Ev. Akademie
Kooperation: Christlich-Jüdische Gesellschaft Oldenburg; Altes Gymnasium Oldenburg

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