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„In einer anderen Sprache“ – prophetisch und poetisch: Dorothee Sölle in Köln

Bildungsurlaub in der Reihe „Literatur an Ort und Stelle“ des Ev. Bildungswerks Bremen

Mit den „Politischen Nachtgebeten“ erregte die Theologin weit über Köln hinaus Aufsehen. In einer „anderen Sprache“, einer Art „Theopoesie“, über Gott und menschliche Verhältnisse zu reden – darauf arbeitete Dorothee Sölle seit den 1970er Jahren im Zwiegespräch mit Dichtern wie Ernesto Cardenal und Kurt Marti hin.
Dorothee Sölle verstand es, Mystik und Politik zu vereinen und wortgewaltig Befreiungstheologie zu lehren. So formulierte sie: „Lebendige Kirche ist ökumenisch, feministisch, mystisch.“ Dorothee Sölle war ein widersprüchlicher Mensch – und das war ihre Stärke. Sie erlaubte sich, den Frommen die Politische, den Politischen die Fromme zu sein. Das hat viele irritiert. Sie konnte den politischen Begriff der Solidarität nicht trennen und in Konkurrenz sehen zur Nächstenliebe. Dorothee Sölle hat gekämpft, demonstriert, sich eingemischt, gesungen und gebetet. Sie bleibt in Erinnerung als eine Frau, die all diejenigen auf ihrem Weg begleitet, die die Welt nicht sein lassen wollen, wie sie ist.
Der Bildungsurlaub nimmt sich Zeit für Hintergrundwissen, genaue Lektüre, Kölner Spurensuche und Gespräche über Gelesenes und Erlebtes.

Mit Beiträgen von:
Klaus Schmidt, Theologe und Historiker, Köln, Wegbegleiter von Dorothee Sölle, und
Anne Schneider, Autorin, Berlin, verheiratet mit dem EKD-Ratsvorsitzenden

Zeit: Sonntag, 11. Mai - Freitag, 16. Mai 2014
Ort: Tagungs- und Gästehaus St. Georg, Rolandstraße 61, Köln

Leitung: Dr. Andrea Schrimm-Heins
Kosten: 370 Euro DZ; 430 Euro EZ (inkl. Unterkunft, Verpflegung, Programm; die Anfahrt muss selbst organisiert werden.)

Kooperation: Ev. Bildungswerk Bremen

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