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„Als der Bruder Martin sein Tintenfass nach mir warf“
Martin Luthers judenfeindliche Schriften

Vortrag im Rahmen der Ausstellung „Man hat sich hierzulande daran gewöhnt …“

Die wüsten Ausfälle Martin Luthers gegen die Juden gehören zu den Schattenseiten der Reformation und bringen evangelische Christen, die sich auf Martin Luther berufen, in mehr als eine Verlegenheit. Julius Streicher, der Herausgeber des „Stürmer“ in der Nazizeit konnte im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess sagen, eigentlich gehöre an seiner Stelle Martin Luther auf die Anklagebank. Der Lutherische Weltbund hat 1984 erklärt: „Die Sünden von Luthers antijüdischen Äußerungen und die Heftigkeit seiner Angriffe auf die Juden müssen mit großem Bedauern zugegeben werden. Wir müssen dafür sorgen, dass eine solche Sünde heute und in der Zukunft in unseren Kirchen nicht mehr begangen werden kann.“

Referent: Wolfgang Raupach-Rudnick, Hannover

Zeit: Montag, 28. Oktober 2013, 19.00 Uhr
Ort: Martin-Luther-Kirche, Eupener Straße 4, 26127 Oldenburg

Leitung: Anja Kramer, Pfarrerin
In Kooperation mit der Ev.-luth. Kirchengemeinde Oldenburg und Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Oldenburg e.V.

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