Inhalt Rechts

Rechte optische Spalte

Inhalt Mitte

Hauptinhalt

.

 

Freitag, 22. November 2019

Studientag

Innerhalb der Veranstaltungsreihe:
„Demokratie(n) am Abgrund - Debatten zu seiner Überwindung“

Titel Demokratie-Reihe 2019   Flyer zur Veranstaltungsreihe   (pdf)

Edith-Russ-Haus für Medienkunst, Katharinenstraße 23, Oldenburg
Beginn: 11.00 Uhr
Ende: 18.00 Uhr

Das Ende der Demokratie?
Ungleichheiten, Unsicherheit und der Verlust der Zukunft

Nov - 22 Regina Kreide - Quelle reginakreide.de   Quelle reginakreide.de

In ihrem 2018 erschienenen Buch „Die verdrängte Demokratie" reflektiert R. Kreide die wachsende Entfremdung demokratisch verfasster Institutionen und Prozesse und der Alltagserfahrung der Bürgerschaften. Kreide fragt, wieso es der liberalen Demokratie so schwer fällt, auf aktuelle Entwicklungen einzugehen. Sie sieht dies u. a. darin begründet, dass das vorherrschende Politikverständnis in Theorie und Praxis nicht über die passenden „Werkzeuge" verfüge, die aktuellen Probleme zu bearbeiten. Zugleich generiere gegenwärtige politische Praxis vielerorts undemokratische Werte, indem die Interessen einer elitären, technokratisch agierenden Minderheit durchgesetzt werden.

Zudem: Wie gehen (internationale) Solidarität und populistische Bewegungen zusammengehen?

Bürgerschaft(en) und die Grenzen der Demokratie

Nov - 22 Anna MeineAnna Meine beschäftigt sich mit demokratietheoretischen trans- und supranationalen Ordnungsentwürfen und der Frage, welche Bedeutung demokratische Bürgerschaft auch jenseits des (National-)Staates hat bzw. haben kann. Uns interessiert die damit einhergehende Reflexion zu den Grenzen der Demokratie, zu politischer Inklusion und demokratischem Mitentscheiden. Und dies vor dem Hintergrund des „anspruchsvolle[n] Ideals demokratischer Entscheidungen unter Freien und Gleichen, das immer auch Grenzen voraussetzt".

Mit ihrem Nachdenken über mehrfache Bürgerschaften, demokratische Grenzsetzungen und der Bezugnahme auf Migration stellt Anna Meine politische und politiktheoretische Grundannahmen wie den „methodologischen Nationalismus, Territorialismus und Etatismus" zur Debatte und fragt nach den strukturellen Bedingungen von Demokratie. Sie knüpft zugleich auch an aktuelle gesellschaftliche und politische Debatten an.

Referentinnen:
- Prof. Dr. Regina Kreide,
Politikwissenschaftlerin, Justus-Liebig-Universität Gießen
- Dr. Anna Meine,
Politikwissenschaftlerin, Universität Siegen

Kosten: 35,- / Studierende frei

Kooperation:
- Institut für Philosophie, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
- Edith-Russ-Haus für Medienkunst, Oldenburg
- Stadtmuseum, Oldenburg

Kontaktaufnahme



.