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Südafrika nach dem blutigen Polizeiangriff vom 16. August 2012

Eine Diskussionsveranstaltung mit Dr. Ben Khumalo-Seegelken

Der Polizeieinsatz in Marikana, Südafrika, am Donnerstag, dem 16. August 2012, bei dem 34 demonstrierende Minenarbeiter getötet wurden, hat das Land erschüttert. Die Ereignisse erinnern an die finstersten Zeiten der Apartheid. Forderungen nach rückhaltloser Aufklärung und schonungslosen Konsequenzen halten an, Fragen und Sorgen stellen sich ein: Wie konnte es dazu kommen? Wem nützt der Versuch, Lohnforderungen von Streikenden mit Gewalt zurückzuweisen? Welche Lehren ziehen die Gewerkschaften, die Zivilgesellschaft und die Regierung Südafrikas, welche die internationale Solidaritätsbewegung aus dem Massaker von Marikana?

Ist der Vergleich zur staatlich organisierten Apartheid legitim oder handelt es sich hier um Auswirkungen globalisierter kapitalistischer Machenschaften im „Wettlauf um wertvolle Bodenschätze, wie sie in jedem Schwellen- oder Entwicklungsland ausbrechen können“ (Bartholomäus Grill, Die Zeit)?

Auf diese und weitere Fragen geht Dr. Ben Khumalo-Seegelken in einem Kurzreferat ein und leitet damit in eine Diskussion über.

Khumalo-Seegelken ist Lehrbeauftragter an der Universität Oldenburg. Er musste 1975 im Widerstand gegen die Apartheid Südafrika verlassen und erhielt 1979 in Deutschland Asyl. Er studierte Wirtschaftswissenschaften, Privatrecht, Theologie sowie Sozialpädagogik und promovierte in Theologie und Erziehungswissenschaft.

Referent: Dr. Ben Khumalo-Seegelken, Universität Oldenburg

Zeit: Dienstag, 23. Oktober 2012, 20.00 Uhr
Ort: Kulturzentrum PFL, Peterstr. 3, Oldenburg

In Kooperation mit dem Kulturbüro Oldenburg

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