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18. April 2008

"Geplatzte Träume"

Hintergründe und Auswirkungen von Frauenhandel und (un-)freiwilliger Prostitution

Trotz zahlreicher internationaler Resolutionen gelingt es kaum, den Menschenhandel mit Frauen zu stoppen oder einzudämmen. Ein Grund dafür ist, dass die Hauptursachen des Menschenhandels, wie die Perspektivlosigkeit der Frauen in den Herkunftsländern, durch juristische Maßnahmen kaum tangiert werden. Ein Dilemma ist auch die Tatsache, dass trotz der Verpflichtung der Nationalstaaten gegen Menschenrechtsverletzungen vorzugehen, die betroffenen Frauen in der Realität doch entweder als Kriminelle gelten, die strafrechtlich verfolgt werden, oder als wehrlose Opfer, denen mit einer Rückführung geholfen werden soll. Auf der Veranstaltung steht die Situation in den Herkunftsländern der betroffenen Frauen genauso im Mittelpunkt wie die erforderlichen präventiven Maßnahmen, sozialpolitischen Forderungen und gesellschaftlichen Perspektiven.
  • Referentinnen:
  • Sagitta Paul, AIDS/STD-Beratung, Gesundheitsamt Bremen
  • Petra Wulf-Lengner, Beratungsstelle für Betroffene von Menschenhandel und Zwangsprostitution (BBMeZ), Bremen
  • Katarzyna Zentner, Beratungsstelle Kobra, Hannover
  • Zeit: 18. April 2008, 16.00 –20.00 Uhr
  • Ort: Oldenburg
  • Leitung: Dr. Andrea Schrimm-Heins, Ev. Akademie, Theo Lampe, Migrationssozialarbeit des Diakonischen Werkes
  • Kosten: 12 Euro (inkl. Imbiss)
  • Anmeldeschluss: 31. März 2008
In Kooperation mit dem Diakonischen Werk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg


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