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Freitag, 18. Januar 2008, 16.00 - 19.00 Uhr

"Paula Modersohn-Becker und die ägyptischen Mumienporträts"

Führung durch die Ausstellung mit Vortrag und Diskussion

1907 starb die Worpsweder Malerin Paula Modersohn-Becker. Ihr kurzes Leben ist geprägt durch ihr intensives künstlerisches Schaffen und ihren Aufbruch als Frau im gesellschaftlichen Umbruch zur Moderne. 1903 machte Paula Modersohn-Becker in der ägyptischen Abteilung des Louvre eine überraschende Entdeckung: Alles, was die Malerei in diesen Jahren zu entdecken glaubte, der grobe Farbauftrag, der Zug ins Abstrakte, das Pure, Direkte, Rohe – es starrte von fast zwei Jahrtausenden her zurück. Mit der Tradition der europäischen Porträtmalerei, immer näher an das Individuum zu rücken, bricht sie selbst radikal und kehrt ins Altertum zurück. Ihre Bildnisse sind keine psychologischen Bestandsaufnahmen, sondern bleiben so entrückt wie Hieroglyphen.

 

  • Referentin: Christine Holzner-Rabe, Historikerin und Mitbegründerin des Bremer Frauenmuseums, Bremen
  • Zeit: Freitag, 18. Januar 2008, 16.00 - 19.00 Uhr
  • Ort: Paula-Modersohn-Becker Museum, Böttcherstraße 6-10, 28195 Bremen
  • Leitung: Dr. Andrea Schrimm-Heins
  • Kosten: 8 Euro (Führung und Vortrag); zusätzlich 7 Euro für Eintrittskarte ins Museum (gleichzeitig Ticket für die An- und Abreise mit Bussen und Bahnen im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen VBN)
  • Anmeldeschluss: 11. Januar 2008


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