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NWZ vom 23.08.07

Die religiöse Dimension im Kino

GESELLSCHAFT Kirchliche Akademie mit neuem Programm und neuem Leiter

 

Das Herbstangebot umfasst 20 Veranstaltungen. In den sieben Jahren ihres Bestehens verzeichnet die Akademie 22 000 Teilnehmer.

OLDENBURG - Eine eigene Akademie - diesen Luxus leisten sich angesichts selbstverordneter Sparrunden nur noch 15 der 23 evangelischen Landeskirchen in Deutschland. Die Ev.-Lutherische Kirche in Oldenburg auch. "Theologie muss heutzutage lebensdienlich sein, sonst kommt sie nicht mehr an", sagte der Oldenburger Oberkirchenrat Professor Dr. Dietmar Pohlmann am Mittwoch bei der Vorstellung des Herbstprogramms der Akademie.

Deren neuer Leiter Thomas Adomeit kündigte an, den von seinem Amtsvorgänger Dieter Qualmann eingeschlagenen Kurs fortzusetzen und dabei die Kirchengemeinden nach Möglichkeit noch mehr als bisher "mitzunehmen". Adomeit sieht die Akademie als Schnittstelle zwischen Kirche und Gesellschaft. Mit ihren Veranstaltungen an wechselnden Tagungsstätten würden nicht nur Wege abgekürzt, sondern auch Hemmschwellen gesenkt.

Das Herbstprogramm umfasst 20 Veranstaltungen. Ein Schwerpunkt sind nach Angaben von Akademie-Geschäftsführer Uwe Fischer wieder die "Kino-Gottesdienste" in der Oldenburger Garnisonkirche. In einem Extra-Beitrag zeigt der Hamburger Theologe Hans-Martin Gutmann die religiöse Dimension von Kinofilmen auf.

Seit ihrer Gründung im Herbst 2000 wartet die kirchliche Akademie mit kontinuierlich steigenden Teilnehmerzahlen auf. Im ersten Programmjahr besuchten rund 2200 Gäste 45 Veranstaltungen; im siebten Programmjahr waren 4400 Gäste bei 54 Veranstaltungen, teilte Fischer mit. Insgesamt registrierte die Akademie seit ihrem Start knapp 22 000 Teilnehmer. 


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