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Sonntag, 08. Oktober 2006: In der Kirche schnurrt ein Film-Projektor

Erster Kinogottesdienst Oldenburgs gefeiert - "Schultze get's the Blues"

Gespannte und andächtige Stille in der Garnisonkirche, da erklingt Akkordeonmusik: Ein älterer Herr schreitet durch die Gänge und teilt den Kirchenbesuchern durch die melancholisch tänzelnden Klänge seines Instruments mit, was für eine wunderbare Welt, "What a wonderful World" dies sei.
So begann am Sonntagabend der erste Kinogottesdienst Oldenburgs.
Gestaltet werden diese Gottesdienste von Uwe Fischer, Geschäftsführer der Akademie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Pfarrerin Silke Steveker und Pfarrvikar Nico Szameitat. In der Predigt werden die Fragen des Lebens, die in dem jeweiligen Film gestellt werden, auf religiöser Ebene erörtert. Ausschnitte des Films sowie Live-Musik, wie die Akkordeonklänge von Horst Nosofsky, sind in den Gottesdienst eingeflochten. Nach dem Gottesdienst wird dem Film im Ganzen vorgeführt.
"Wir wollen zeigen, dass Filme nicht nur Vergnügen sein können, sondern meist auch einen religiösen Ansatz haben", sagt Szameitat. "Jeder Film beschäftigt sich mit den Fragen des Lebens. Wir haben uns in dieser ersten Gottesdienstreihe zwar für ausgewählte Programmkinofilme entschieden, das klappt aber auch mit Kassenschlagern wie beispielsweise "Matrix".
Der erste Kinogottesdienst beruhte auf dem Film "Schultze get's the Blues" - der von dem Scheitern des kleinbürgerlichen Schultze erzählt und seiner einmaligen Reise nach Louisiana, wo er nach den Ursprüngen des Blues sucht. Darum handelt auch das Thema der dreiteiligen Kinogottesdienst-Reihe: "Das Glück zu scheitern".
Die nächsten beiden Gottesdienste, die am 29. Oktober und 19. November jeweils um 19.00 Uhr stattfinden werden, drehen sich um die Filme "Erbsen auf halb eins" und "Whale Rider". Der Eintritt ist frei.



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