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28-9-11- Konzert für Amazonien 6 Konzert für Amazonien

Das Programm bot eine Collage aus Musik, Bildern, persönlichen Zeugnissen und Reflexionen. Die vielschichtige Herangehensweise ermöglichte einen ungewöhnlichen, sinnlichen Zugang zu der fundamentalen Frage, was wir von indigenen Völkern lernen können. Kann die Beschäftigung mit den Lebensweisen indigener Völker helfen, ein radikales Umdenken in unserer Gesellschaft zu fördern? Ist es möglich, gemeinsame Strategien zur Bewältigung der aktuellen globalen Krisen zu entwickeln? Wie können dabei auch diejenigen profitieren, die am wenigsten zu diesen Krisen beigetragen haben und doch am stärksten von den Auswirkungen betroffen sind?

Mit leidenschaftlicher Musik, visionärer Kühnheit und pointierten Analysen lud dieser Abend zu einer erkenntnisreichen und lustvollen Begegnung mit dieser komplexen Thematik ein.

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Die Indigenen Amazoniens prägen seit mindestens 10.000 Jahren die Kulturlandschaft Regenwald. Obwohl diese aus überwiegend nährstoffarmen Böden besteht, gedeiht dort eine unvorstellbare Artenvielfalt. Sie sind Experten in Nachhaltigkeit. Abadio Green ist Sprachrohr und Übersetzer ihres Wissens. Er berichtete auf sehr persönliche Art über die Lebensweise seines Volkes und dessen Kämpfen um Autonomie und Überleben. Dabei wurde deutlich, dass es bei der Bewahrung des Regenwaldes um unser aller Zukunft geht.

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Thomas Brose (rechts im Bild), Geschäftsführer der europäischen Geschäftstelle des Klima-Bündnisses, zeigte auf, worin die Chancen im Dialog mit indigenen Völker liegen und was uns diese geben können. Er führte aus, wie sich neugewonnene Erkenntnisse in konkrete Spielregeln und Gesetze auf internationaler, nationaler und auf kommunaler Ebene niederschlagen sollten und was wir hier in den Machtzentren verändern müssen.

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Die Musik von Grupo Sal ist leidenschaftlich und facettenreich, sie ist eine Stimme im vielschichtigen Dialog zwischen den Welten. Ihre Lieder rankten sich um die Themen des Abends, lieferten den „Soundtrack“ dazu und versetzten die Zuhörer in fremde Welten.

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Der Zeichner Mehrdad Zaeri wiederum ließ zeitgleich einfache und anrührende Lichtprojektionen entstehen, die ein gelungenes Pendant zu Musik und Texten boten.

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Mit herzlichem Applaus verabschiedete das oldenburger Publikum nach 2 ½ Stunden die Akteure und dankte so für einen sinnlichen und sinnhaften Abend - der ohne die finanzielle Unterstützung durch das Ökumenische Zentrum Oldenburg und das Hilfswerk Misereor nicht hätte stattfinden können: Hierfür möchten wir uns an dieser Stelle nochmals nachdrücklich bedanken!

Bernd Landwehr

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