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86 Tage sind vorbei, 11860km Straße liegen hinter uns. Wir - die Begleiter und auch die GYC-ler sind wieder im Alltag angekommen...
Schön war´s, lang, aber nicht übermäßig stressig und chaotisch, da wir immer den Abend vorher am Ziel angekommen sind, bevor wir Auftritte bzw. Workshops hatten. Und ab und zu gab es ja auch freie Tage, die wir dann für kleine Ausflüge nutzten konnten: z.B. Detmold-Extersteine; Stippvisite in Österreich, um uns im strömenden Regen auf einen Wald-Erlebnispfad zu begeben; Straßburger Münster; echter Schnee mit Schneemann-Bauen auf einem Parkplatz im Hochschwarzwald und ein schöner Spätherbsttag in Groningen.
Andere Freizeiterlebnisse wurden uns von den Gastgebern ermöglicht: Bootsfahrt auf der Hunte, Baden im Wattenmeer, Turmbesteigung in Adelebsen, Kuhstall zum Anfassen in Diemarden, Stadtführung der interessanteren Art in Göttingen, Wildpark Neustadt, Stadtralley Marburg, Kirmess-Besuch in Freiburg und Boßeln in Idafehn.
VIELEN DANK an alle, die uns dieses ermöglicht haben!
An 23 verschiedenen Orten waren wir untergebracht: 10 Nächte in 4 Gasthäusern, 22 Nächte in 7 Jugendherbergen und 54 Nächte privat in 14 Familien.
Und gearbeitet wurde auch: 7.100 Zuschauer haben die 19 Theater- und 14 (+6 Kurzprogramme) Tanz-Aufführungen gesehen. 680 Teilnehmer (3 - 66 Jahre alt) haben an einem der 33 Workshops teilgenommen. Viele der Workshops hatten zum Ergebnis, dass die Teilnehmer zusammen mit dem Golden Youth Club einen kleinen Auftritt vor großer Kulisse hatten.
Als herausragende Arbeit möchte ich das Zustandekommen der Theaterproduktion in Hamburg - Gym. Hochrad - nennen. Innerhalb von 9 Tagen 67 Kinder auf die Bühne zu bringen, vorher 3 schlaflose Nächte, um das Stück zu entwickeln - Hut ab Johanna!!!
Zu den Highlights gehörten die beiden Treffen mit Teatro Trono/Bolivien und Iaca/Brasilien: in Hamburg bei Beiersdorf und in Achern/Schwarzwald. Wir haben zusammen gegessen und getanzt in der Beiersdorfkantine, nachdem die Gruppen jeweils die Programme der anderen gesehen hatten. 3 Wochen später in Achern haben wir 2 Tage gemeinsam unter einem Dach verbracht, gemeinsam auf der Bühne gestanden und eine tolle Party gefeiert.
Viele von Euch bringen den Golden Youth Club auch mit dem tragischen Unfall in Verbindung, der sich beim Besuch in Ostrhauderfehn 2006 ereignet hat. Es war gut für uns, die damals dabei waren, und auch für die Gruppenmitglieder, die zum ersten Mal hier waren, dass wir zum einen am Denkmal für Walter Hlopi an der HS/RS sowie auch an der Stelle am See, wo Walter ertrank, einen Moment der Erinnerung und Einkehr finden konnten. Wir werden Ihn nicht vergessen!
Es gibt noch so viel, von dem ich berichten könnte: Aufregendes, Bewegendes und auch Alltägliches, was uns auf dieser Reise begleitet hat. Sollte sich jetzt jemand nicht berücksichtigt fühlen: Ihr seid so oder so in unseren Gedanken und in den Tagebüchern!
Danke nochmals an alle, die diese erfolgreiche Tournee im Rahmen der Kinderkulturkarawane möglich gemacht haben!!!

Niko Rheinländerber

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