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Veranstaltungsreihe "Vier Würden des Menschen"

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Evangelischen Akademie in Oldenburg "liegen - sitzen – stehen – gehen" fand am 1. November im Oldenburger Kulturzentrum PFL als Abschluß und Höhepunkt eine konzertante Lesung mit Fredrik Vahle, Barbara Wolf und dem Ensemble Subito statt.
Die Veranstaltungsreihe näherte sich auf unterschiedliche Weise dem Thema Bewegung und Beweglichkeit.

 

DieckertEiner der bekanntesten deutschen Sportwissenschaftler, Prof. Dr. Dieckert aus Oldenburg, der u.a. Ehrenpräsident des Deutschen Turnerbundes ist und als Mitbegründer der "Trimmbewegung" gilt, stellte in seinem Vortrag zum Thema "Bewegung ist mehr Leben" fest, daß wir  an Lebensqualität gewinnen, wenn wir den Zusammenhang von Leib und Seele wahrnehmen und unsere körperlichen Betätigungen nicht vernachlässigen. Der Mensch steht körperlich immer noch auf der Stufe eines Steinzeitmenschen und der Körper wird in unserer Sitzgesellschaft nicht mehr gefordert. Die vielen Herz/Kreislauferkrankungen und Rückenleiden zeigen auf, wie wichtig sportliche Aktivitäten sind.


TangoIn verschiedenen Bewegungsworkshops konnten dann die Teilnehmenden selbst in Bewegung geraten. Feldenkrais, Tanzthearpie , Argentinischer Tango (Der aufrechte Gang!) und Musik und Bewegung standen auf dem Programm.


Fredrik VahleDas abschließende Konzert bot den Zuhörern poetische, nachdenkliche und ungemein unterhaltsame Texte aus der Feder vom bekanntesten deutschen Kinderliedermacher Fredrik Vahle, der mit seinem Buch "Liegen lassen" die Idee für diese Veranstaltungsreihe anstieß.

Schmidt Thelen Schlueter Vahle und Wolf Graetschus_und_Schmidt

Die Gruppe Subito mit Petra Thelen, Ulla Schmidt, Sigurd Röhrig, Margarete Schlüter, Esther Grätschus, sowie der Künstlerin Barbara Wolf gestalteten die musikalische Seite dieser Uraufführung.
Text und Musik verbanden und trennten sich, umspielten einander. Zwei bewegende Kunstformen begegneten sich im kontrastierendem Wechselspiel von Leichtigkeit und Tiefe.
Ungewöhnliche Instrumente, wie eine Röhrenblocktrommel, aber auch bekannte Instrumente, wie Klavier und Saxophon, verbanden vertraute mit ganz neuen  Hörerlebnisse. Das Spektrum des Ensembles reichte von Stücken mit Groove über experimentelle Andeutungen bis zu meditativen Klangräumen.
Ein außergewöhnlicher Konzertabend ging viel zu schnell zu Ende. Die Besucherinnen und Besucher hoffen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

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