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NWZ vom 01.10.2004

Ehlers gewinnt täglichen Kampf um die Schreibmaschine

von Andreas Meier

Als gewählter Oberkirchenrat wurde er in der Ofener Straße 30 einquartiert, wo er eine Wohnung mit zwei Pfarrern teilte. Die drei Herren hatten eine Schreibmaschine. Es ging abends immer darum, wer die benutzen darf. Hermann Ehlers hat meistens die Maschine bekommen, weil er im allabendlichen Plädoyer am besten begründen konnte, wofür er sie brauchte" – der Einsatzwille Ehlers' ist dem Oldenburger Stadtjugendpfarrer Gerhart Orth unvergessen. Er war ja DU (dauernd unterwegs). Ehlers ist wohl in fast allen Gemeinden im Oldenburger Land gewesen, er hatte also Tuchfühlung und Basisnähe."

Der Aufbau der evangelischen Akademien wurde von Ehlers forciert. Er besuchte alle gesamtdeutschen Kirchentage, in Ost und West. Ehlers wurde in den Verfassungsausschuss der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) berufen. Es war sein Verdienst, in vielen Gesprächen, dass die zerstrittenen Lutheraner, Unierten, Reformierten und Mitglieder der Bekennenden Kirche sich in Eisenach 1948 in der EKD zusammenschlossen.

 



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