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Weihnachtsoratorium mit Jazz-Resonanzen

Klassiker von Johann Sebastian Bach wird in neuer Variante in der Ohmsteder Kirche  aufgeführt

Die erste gemeinsame Probe war für Chor und Musiker ein besonderes Erlebnis. Seit mehreren Monaten proben die Westfälischen Saxophoniker in Bielefeld und die Sängerinnen und Sänger in Oldenburg, um gemeinsam das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach aufzuführen.

 „Der erste Moment, der erste gemeinsame Satz, war für alle Beteiligten etwas Besonderes“, merkte Beate Besser bei der ersten gemeinsamen Probe am Samstag, 29.11.2014 in der Ohmsteder Kirche. Sie war vorher sehr gespannt, wie Chor und Instrumente zusammen klingen und aufeinander reagieren. "Wir merkten schnell, es läuft super. Das habe ich an den Gesichtern sofort gesehen“, sagte die Landeskirchenmusikdirektorin der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, das sei ein welturaufführungsmäßiger Moment.

Der Chor, knapp 40 Sängerinnen und zwölf Sänger aus vielen Kirchengemeinden im Landkreis und Stadt Oldenburg, kommt zu bestimmten Anlässen zusammen, um als Projektchor unterschiedliche Chorwerke einzustudieren und aufzuführen. Das Ohmsteder Vokalensemble wurde erst Anfang 2014 von Beate Besser  gegründet. Seit Oktober fanden Proben für das Oratorium statt.

Probe_Weihnachts-OratoriumLandeskirchenmusikdirektorin Beate Besser, der Ohmsteder Projektchor und die Westfälischen Saxophoniker proben in der Ohmsteder Kirche für das Konzert am 20. Dezember 2014

Für die Westfälischen Saxophoniker ist es eine Premiere, mit einem Chor zusammen zu arbeiten. „Wir proben seit September diese umgeschriebenen Stücke“, sagte Saxophoniker Alban Hauser." Den ersten Moment mit dem Chor fanden wir sehr gut." Die Musiker spielen mit neun Saxophonen und Pauken. Die Westfälischen Saxophoniker spielen seit vielen Jahren Barockmusik auf Saxophonen, möglichst werktreu, möglichst in damals gehörter Tonart und Spielweise und verbinden große Kirchenmusik-Werke alter Meister mit Jazz. Für Beate Besser sind sie „Richtigen“ für diese außergewöhnliche Aufführung des Weihnachtsoratoriums.

In der Adventszeit wird das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach (1685-1750) in vielen Kirchen aufgeführt. Die Vertonung der altbekannten Erzählung über die Geburt Jesu Christi im Stall von Bethlehem, die Anbetung durch die Hirten und der Auftritt der Engel, ist der Klassiker in der Weihnachtszeit. J.S. Bachs Weihnachtsgeschichte ist bekannt und die Musikstücke sind beliebt. Es ist kein einheitliches, im Ganzen komponiertes Musikstück, sondern besteht aus sechs Kantaten. Heutzutage werden überwiegend die ersten drei Kantaten - die ersten drei Teile, in den Kirchen erzählt.

Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach mit Jazz-Resonanzen wird am 4. Adventssamstag, 20. Dezember 2014, in der Ohmstedter Kirche, an der Rennplatzstraße, in Oldenburg um 17.00 Uhr aufgeführt. Dann werden zusätzlich vier Solisten und ein Organist mit dem Chor und den Saxophonikern auf der Bühne stehen. Dirigentin ist Beate Besser.

KONZERTANKÜNDIGUNG

Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach 
mit Jazz-Resonanzen
Kantaten 1 bis 3

Ute Engelke - Sopran
Sophia Maeno - Alt
Johannes Kaleschke - Tenor
Werner Kraus - Bass
Karl-Ernst Went - Orgel
Ohmsteder Vokalensemble
Westfälische Saxophoniker, Bielefeld – Direktion: Andreas Bootz
Dirigentin: Beate Besser - Landeskirchenmusikdirektorin

Ohmstedter Kirche, Rennplatzstraße, Oldenburg 
Samstag, 20. Dezember 2014,
Beginn 17.00 Uhr, Einlass 16.30 Uhr 

Karten: Preis: 20,- € / erm. 15,- €, Kinder bis 14 Jahre frei

Vorverkauf:
0441 – 7701 431  / Ev. Akademie, Haareneschstr. 60
0441 – 3801 297 / Ev. Kirchengemeinde Ohmstede, Butjadinger Str. 59
0421 – 36 36 36 / Nordwest Ticket / nordwest-ticket.de

Beitrag und Foto Bärbel Romey

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