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17. November 2006

Das Böse bekriegen? Ein feministischer Workshop

Zum Konzept des Bösen und zur kulturellen Differenz

Die Freiheit der Frauen steht neuerdings im Zentrum eines vom Westen betriebenen Krieges gegen die so genannte "Achse des Bösen". Die Emanzipation der Frauen fungiert dabei als Maßstab, der den Rahmen des Akzeptablen absteckt – z. B. in Fragebögen für Einwanderungswillige. Eine große Bedeutung kommt dabei der symbolischen Ebene zu. Ereignisse wie Kriege, Terroranschläge, Gewaltverbrechen an Frauen stehen nicht für sich, sondern werden eingeordnet in Paradigmen wie das Scheitern der multikulturellen Gesellschaft, des mit Demokratie und Aufklärung unvereinbaren Islam, der unterdrückten Kopftuchträgerin. Dies führt oft zu unfruchtbaren Pattsituationen und dem Bild vom so genannten "Kampf der Kulturen". Die politisch-philosophischen Ideen, die Denkerinnen wie Hannah Arendt entwickelt haben, weisen hingegen Wege zu einem Umgang mit dem Anderen – und dem Bösen – die solche Teufelskreise durchbrechen können.


Referentinnen: Dr. Antje Schrupp, Journalistin, Theologin und Politologin, Frankfurt

Dr. Barbara Thiessen, Dipl. Sozialpädagogin, Bildungswissenschaftlerin, Bremen


Leitung: Dr. Andrea Schrimm-Heins


Zeit: Freitag, den 17. November 2006, 15.30 - 19.30 Uhr


Ort: Oldenburg


Kosten: 6 € (inkl. Imbiss)


Anmeldeschluss: 03. November 2006

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